Tipps zur Naturbeobachtung - von Januar bis Dezember

Januar
Tierspuren im Schnee
Tierspuren im Schnee
  • Im Winter sind Vogelbeobachtungen an Futterstellen und am offenen Wasser möglich

  • Die Bestimmung unserer häufigsten Laubbäume gelingt anhand der typischen Knospen

  • Bei Neuschnee kann man auf Spuren im Schnee achten.
Februar
Grasfrosch beim Begatten
Grasfrosch
März
Leberblümchen am Waldrand
Leberblümchen
  • Die Gesangstätigkeit der Vögel nimmt zu.

  • Amsel, Stare, Elstern und Krähen beginnen mit dem Nestbau.

  • An sonnigen Tagen fliegen erste Schmetterlinge (Kleiner Fuchs, Zitronenfalter, C-Falter), die als Vollinsekt überwintert haben, herum  

  • Am Waldrand beginnen die ersten Frühblüher zu blühen: Huflattich, Seidelbast, Leberblümchen, Buschwindröschen ...​​​​​​​

April
Igel
Igel
  • Anfangs Monat wandern die Erdkröten zu den Weihern.

  • Die ersten Igel erwachen aus dem Winterschlaf.

  • Der Grossteil der Zugvögel kehrt aus dem Winterquartier zurück (Mönchsgrasmöcke, Hausrotschwanz, Zilpzalp, Mauersegler, Schwalben ...)

  • In Weihern der tieferen Lagen sind Laubfrösche zu hören und in Tümpeln sind die ersten Kaulquappen und Insektenlarven zu beobachten.

Mai
Einheimische Pflanzen
Einheimische Pflanzen
  • Nun sind alle Zugvögel zurückgekehrt, ihr Morgenkonzert erreicht seinen Höhepunkt.
  • Viele Naturschutzvereine führen in dieser Zeit Vogelexkursionen durch. 

  • Rehkitze werden geboren. 

  • ​​​​​​​Es ist Zeit, einheimische Stauden zu pflanzen. Eine grosse Auswahl dazu bietet der Naturschutzverein Schwarzenburgerland am Wildpflanzenmärit an.

Juni
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  • In der Dämmerung leuchten im Gänsemoos die Glühwürmchen und Fledermäuse jagen.
  • An Weihern fliegen bereits die ersten Libellen, und Wasserfrösche veranstalten richtige Konzerte.

  • Auf blumenreichen Wiesen, Ausgleichsflächen und Börtern fliegen zahlreiche Schmetterlinge

  • Das Konzert der Grillen ist in vollem Gang.​​​​​​​

Juli
Sympetrum sanguineum
  • Auffällig sind jetzt die lärmigen Schwärme der Starenfamilien.
  • Es ist die hohe Zeit der Insekten: Auf Blumenwiesen und an ungemähten Wegrändern sind Schmetterlinge, Käfer, Wanzen und Schwebfliegen zu beobachten.

  • Die Heuschrecken kann man (wie die Vögel) an ihrem Gesang erkennen. 

  • Es ist die Zeit, um an der Sense und am Schwarzwasser die Neophyten zu bekämpfen. 

August
Sambucus nigra
September
Rauchschwalben
Rauchschwalben
  • Es ist die beste Zeit, um Vögel auf ihrem Zug in den Süden zu beobachten (z. B. Schwalben und Greifvögel auf der Wasserscheide).
  • Hier überwinternde Tiere sammeln Wintervorräte: Eichhörnchen und Eichelhäher legen Verstecke mit Haselnüssen und Eicheln an.​​​​​​​

Oktober
Rotbuche
Rotbuche im Herbstkleid
November
Reiherenten
Reiherenten
Dezember
Knospen des Gemeinen Schneeballs
Knospen des Gemeinen Schneeballs